Sagarder Jubel kennt keine Grenzen
Sagarder Jubel kennt keine Grenzen
Die C-Junioren des TSV Sagard konnten sich sensationell den Meistertitel sichern. Nach einem missglückten Saisonstart und zwei Niederlagen in Folge, starteten die Sagarder eine Siegesserie und setzten sich im oberen Tabellenbereich fest. Schnell kristallisierte sich heraus, dass sich die Meisterschaft in diesem Jahr zwischen Baabe, Pommern, Ribnitz und Sagard entscheiden sollte.
Mit einem 3:2 Heimsieg gegen Baabe brachte sich der TSV Sagard erstmals in die Favoritenstellung und erklomm die Tabellenspitze. Doch eine Niederlage in Ribnitz und ein Unentschieden in Wustrow warfen die Sagarder zurück.
Nachdem dann auch Baabe in Niepars schwächelte war auf einmal wieder Alles möglich. Voraussetzung für den TSV Sagard war es allerdings, in den letzten sechs Spielen dann keinen Punkt mehr abzugeben, um den winzigen Vorsprung von nur einem Punkt auf den ärgsten Rivalen um den Meistertitel, Blau – Weiß Baabe zu halten.
Dieses Vorhaben gelang der TSV Mannschaft dann auch in den nächsten fünf Begegnungen, bevor es dann gegen die zweite Mannschaft des PSV Ribnitz – Damgarten auf eigenem Platz zum großen Finale kommen konnte. Zu Hause sollte die Meisterschaft perfekt gemacht werden. Aber, es wurde ein hartes Stück Arbeit.
Man merkte den Jungs des TSV Sagard den Druck des Gewinnen Müssens an. Die Ribnitzer waren sehr quirlig und unterbunden den Spielfluss des TSV immer wieder. Dennoch konnte Hannes Dau die Sagarder in Führung bringen. Kurz vor der Pause dann ein Fehler in der Hintermannschaft, den die Gäste konsequent bestraften. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause, ein Ergebnis, das dem TSV zu Wenig war.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte der TSV das Spiel energischer und konnte erneut in Führung gehen. Den Treffer zum 2:1 erzielte wiederum Hannes Dau. Die Führung auszubauen, „den Sack zuzubinden“ vermochten die Meyerschützlinge allerdings nicht. Pfosten, Latte oder die Nerven verhinderten die Spielentscheidung. Die Ribnitzer blieben mit ihrem Konterspiel stets gefährlich, so dass der TSV Sagard kurz vor dem Ende Glück hatte, als der Gegner seine Großchance nicht zum Ausgleich nutzen konnte. War es Fortuna, die diesen unverdienten Ausgleich verhindert hatte oder eben doch „das Glück des Tüchtigen“ – egal. Die Mannschaft hatte sich dieses 2:1 erspielt, aber die Chance auf die Meisterschaft schon in dem Moment zu nutzen gewusst, als der Rivale aus Baabe dem TSV Sagard den Titel auf dem Silbertablett darreichte. Sie hat dem Druck standgehalten und eine Meisterschaft errungen, von der sie zu Saisonstart nicht mal zu träumen gewagt hätte.
TSV: Paul Freudenberger, Josia Schramm, Dominik Scharf, Mirko Vespermann, Amos Schramm, Felix Meyer, Hannes Dau, Robert Gebeler, Tom Follak, Karl Mielke, Till Christmann, Rabea Weglowski, Justin Nadler, Steve Lehmann, Henning Hennings;
Aktualisiert (Dienstag, den 28. Juni 2011 um 07:57 Uhr)


