Der FC Pommern Stralsund (Ü-40) und der VfB Marlow (Ü-50) zaubern auf dem Parkett und sichern sich die „Krone unterm Hallendach“
Nach fünf Stunden Hallenfußball und insgesamt 22 Spielen stand es fest: Wer sich mit dem Titel eines „Hallenchampions“ schmücken will, muss stark genug sein, die Konkurrenz im Kampf um die „Hallenkrone“ im direkten Duell zu bezwingen. Diesen Nachweis konnten beide Verbandsmeister eindeutig und nachhaltig erbringen. Zu Überzeugen wußten aber auch die eingesetzten Schiedsrichter Manfred Vendt (Velgaster SV) und Andy Schmidt (VfB Marlow).
Bei den Ü-40 Meisterschaften zeigten nicht nur die Kicker des FC Pommern Stralsund guten Hallenfußball, auch der Finalgegner SG Grün-Weiß Semlow und der PSV Ribnitz-Damgarten wussten mit guten Ballstafetten und sehenswerten Kombinationen zu gefallen. Der Tribseeser SV schaffte den Sprung ins Halbfinale durch einen ungefährdeten 3:0 Sieg über den SV Kandelin.
Der ESV Lok Stralsund sicherte sich gegen die SG Reinkenhagen mit einem knappen aber verdienten 3:2 Erfolg den 5. Platz. Das kleine Finale entschied dann der Tribseeser SV im Neun-Meter-Schießen für sich. Nachdem gegen den PSV Ribnitz-Damgarten nach 15 gespielten Minuten ein 2:2 an der Anzeigetafel leuchtete, musste die Entscheidung vom Strafstoßpunkt erfolgen. Hier war es Einer, der keine Nerven zeigte und seinem Team den Bronzerang sicherte. Rene Tilse verwandelte beide geschossenen Neuner souverän, ohne dem Torhüter aus Ribnitz-Damgarten eine Chance zu geben. Endergebnis 4:3 für Tribsees.
Selbst wenn das Finale guten Hallenfußball bot, von Spannung war es nur wenige Minuten beseelt. Schon nach zwanzig Sekunden konnte der FC Pommern „einnetzen“ und in Führung gehen. Die Pommernkicker erhöhten auf 2:0 und 3:0 nach nur 5 Minuten Spielzeit. Als der torgefährlichste Spieler, Fred Schedlinski für die Semlower auf 1:3 verkürzen konnte, schien sich die Hoffnung auf Spannung wieder breit zu machen. Torsten Reinert und Svend Krieger machten dieser Hoffnung ein schnelles Ende und sicherten ihrem Team mit weiteren Toren den 6:1 Sieg und eine jederzeit verdiente Meisterschaft.
Endstand
- FC Pommern Stralsund
- SG Grün – Weiß Semlow
- Tribseeser SV
- PSV Ribnitz-Damgarten
- ESV Lok Stralsund
- SG Reinkenhagen
- SV Kandelin
Beste Torschützen
Fred Schedlinski (SG Grün-Weiß Semlow ) 7 Tore
Svend Krieger (FC Pommern Stralsund) 6 Tore
Torsten Reinert (FC Pommern Stralsund) 5 Tore
Die Meisterschaft der Ü-50 Herren ging in einem einseitigen Finale an den VfB Marlow. Die Marlower ließen dem Tribseeser SV nicht die Spur einer Chance und jagten die Oldies aus der Trebelstadt trotz aller bestehenden Sympathien mit 5:0 Toren aus der heimischen Halle. Zuvor zeigten aber beide Teams, dass sie auch bei den „Jüngeren“ noch ganz gut mithalten können. Dies war möglich und notwendig, weil in der Meisterschaft der Ü-50 Herren keine weiteren Teams gemeldeten hatten. Somit wurden beide Teams jeweils einer Gruppe in den Titelkämpfen der Ü-40 zugeordnet. Während die Trebelstädter in allen drei Spielen dem Gegner knapp unterlegen waren, konnten die Marlower in ihrer Gruppe Akzente setzen. Mit Siegen über dem SV Kandelin (3:2), der SG Reinkenhagen (4:3), einem Remis (1:1) gegen den Tribseeser SV und einer knappen Niederlage (1:2) gegen den PSV Ribnitz-Damgarten hätte man es auch bei den Oldies im unteren Jahrgang ins Halbfinale geschafft. Garant des Erfolges war Peter Niemann, der für den VfB Marlow insgesamt 6 Tore erzielen konnte.
Aktualisiert (Dienstag, den 22. Februar 2011 um 11:06 Uhr)


